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	<title>Kommentare zu: Ist Osama ein Fascho? &#8212; Ein Beitrag zur &#8220;Islamo-Fascism Awareness Week&#8221;</title>
	<link>http://www.sprechblase.org/2007/10/24/ist-osama-ein-fascho-ein-beitrag-zur-islamo-fascism-awareness-week/</link>
	<description>Sprache aus Luft</description>
	<pubDate>Tue, 06 Jan 2009 13:31:51 +0000</pubDate>
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	<item>
		<title>By: sprechblasenblog &#187; Blog Archive &#187; Wie überzeuge ich Christian Voigt? Ein Zwischenruf zum Zwischenrufen und anderen Ablenkungen</title>
		<link>http://www.sprechblase.org/2007/10/24/ist-osama-ein-fascho-ein-beitrag-zur-islamo-fascism-awareness-week/#comment-1339</link>
		<author>sprechblasenblog &#187; Blog Archive &#187; Wie überzeuge ich Christian Voigt? Ein Zwischenruf zum Zwischenrufen und anderen Ablenkungen</author>
		<pubDate>Wed, 12 Dec 2007 00:27:24 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.sprechblase.org/2007/10/24/ist-osama-ein-fascho-ein-beitrag-zur-islamo-fascism-awareness-week/#comment-1339</guid>
		<description>[...] den Kommentaren zum Islamofaschismusartikel äußerte Claudia eine sehr generelle Kritik am Islam, die mir sehr unplausibel erschien. In der [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[&#8230;] den Kommentaren zum Islamofaschismusartikel äußerte Claudia eine sehr generelle Kritik am Islam, die mir sehr unplausibel erschien. In der [&#8230;]</p>
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		<title>By: sprechblasenblog &#187; Blog Archive &#187; Warum es die Märtyrer trotzdem tun...</title>
		<link>http://www.sprechblase.org/2007/10/24/ist-osama-ein-fascho-ein-beitrag-zur-islamo-fascism-awareness-week/#comment-1147</link>
		<author>sprechblasenblog &#187; Blog Archive &#187; Warum es die Märtyrer trotzdem tun...</author>
		<pubDate>Mon, 03 Dec 2007 13:34:26 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.sprechblase.org/2007/10/24/ist-osama-ein-fascho-ein-beitrag-zur-islamo-fascism-awareness-week/#comment-1147</guid>
		<description>[...] den Kommentaren zum Islamofaschismusartikel äußerte Claudia eine sehr generelle Kritik am Islam, die mir sehr unplausibel erschien. In der [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[&#8230;] den Kommentaren zum Islamofaschismusartikel äußerte Claudia eine sehr generelle Kritik am Islam, die mir sehr unplausibel erschien. In der [&#8230;]</p>
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	<item>
		<title>By: sprechblasenblog &#187; Blog Archive &#187; Argumentkritik: Das Standard-Argument gegen den Islam</title>
		<link>http://www.sprechblase.org/2007/10/24/ist-osama-ein-fascho-ein-beitrag-zur-islamo-fascism-awareness-week/#comment-1042</link>
		<author>sprechblasenblog &#187; Blog Archive &#187; Argumentkritik: Das Standard-Argument gegen den Islam</author>
		<pubDate>Thu, 29 Nov 2007 17:14:56 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.sprechblase.org/2007/10/24/ist-osama-ein-fascho-ein-beitrag-zur-islamo-fascism-awareness-week/#comment-1042</guid>
		<description>[...] Anschluss an meinen Islamofaschismusartikel äußerte Claudia eine sehr weitreichende Kritik am Islam generell, auf die ich zunächst recht [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[&#8230;] Anschluss an meinen Islamofaschismusartikel äußerte Claudia eine sehr weitreichende Kritik am Islam generell, auf die ich zunächst recht [&#8230;]</p>
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	<item>
		<title>By: sprechblasenblog &#187; Blog Archive &#187; Warum man nicht vom Islam schweigen sollte, wenn man vom Terror redet</title>
		<link>http://www.sprechblase.org/2007/10/24/ist-osama-ein-fascho-ein-beitrag-zur-islamo-fascism-awareness-week/#comment-1041</link>
		<author>sprechblasenblog &#187; Blog Archive &#187; Warum man nicht vom Islam schweigen sollte, wenn man vom Terror redet</author>
		<pubDate>Thu, 29 Nov 2007 17:14:39 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.sprechblase.org/2007/10/24/ist-osama-ein-fascho-ein-beitrag-zur-islamo-fascism-awareness-week/#comment-1041</guid>
		<description>[...] Anschluss an meinen Islamofaschismusartikel äußerte Claudia eine sehr weitreichende Kritik am Islam generell, auf die ich zunächst recht [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[&#8230;] Anschluss an meinen Islamofaschismusartikel äußerte Claudia eine sehr weitreichende Kritik am Islam generell, auf die ich zunächst recht [&#8230;]</p>
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	<item>
		<title>By: Christian Voigt</title>
		<link>http://www.sprechblase.org/2007/10/24/ist-osama-ein-fascho-ein-beitrag-zur-islamo-fascism-awareness-week/#comment-869</link>
		<author>Christian Voigt</author>
		<pubDate>Wed, 14 Nov 2007 18:34:37 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.sprechblase.org/2007/10/24/ist-osama-ein-fascho-ein-beitrag-zur-islamo-fascism-awareness-week/#comment-869</guid>
		<description>Da hier unten wahrscheinlich kaum einer ankommt, haben wir uns entschieden, die Diskussion in offiziellen Sprechblasenartikeln fortzusetzen. 

Claudia wird demnächst einen Gastartikel veröffentlichen, in dem sie noch einmal ihre Position darstellt. Auf den werde ich dann nochmal antworten.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Da hier unten wahrscheinlich kaum einer ankommt, haben wir uns entschieden, die Diskussion in offiziellen Sprechblasenartikeln fortzusetzen. </p>
<p>Claudia wird demnächst einen Gastartikel veröffentlichen, in dem sie noch einmal ihre Position darstellt. Auf den werde ich dann nochmal antworten.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>By: Eva v. Redecker</title>
		<link>http://www.sprechblase.org/2007/10/24/ist-osama-ein-fascho-ein-beitrag-zur-islamo-fascism-awareness-week/#comment-844</link>
		<author>Eva v. Redecker</author>
		<pubDate>Sun, 11 Nov 2007 10:14:03 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.sprechblase.org/2007/10/24/ist-osama-ein-fascho-ein-beitrag-zur-islamo-fascism-awareness-week/#comment-844</guid>
		<description>Diese Diskussion um den Charakter des Islams zeigt ganz gut, woran es meiner Meinung nach bei dem Begriff "Islamofaschismus" am meisten hapert: Er taugt nichts als Analyseinstrument, weil es aufgrund einiger Aehnlichkeiten einen ganz entscheidenden Unterschied vertuscht: Dass es sich einmal um eine religioese, einmal um ein saekulare Bewegung handelt. Hitchens' 6. Punkt macht die Verrenkungen deutlich, die noetig sind, wenn man die Analogie so eng wie moeglich ziehen will: das Fuehrerprinzip und ein extrem wichtiges Buch kommen in beidem vor. Das Al Quaida-Netzwerk mit einem totalitaeren Polizeistaat und die Funktion von Mein Kampf mit der des  Korans zu vergleichen, ist echt hahnebuechen. Wenn man den Islamismus verstehen will, und darauf kommt es ja vor dem Massnahmen-ergreifen erstmal an, erscheint mir der Begriff also kontraproduktiv. Ihn nur als Indikator fuer "Islam: Oh, ist was Schlimmes" zu benutzen ist unredlich - dann soll man, wie Claudia, konsequent sein und zeigen, dass es den Faschismusvorwurf nicht braucht, um auf Gefahr hinzuweisen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Diese Diskussion um den Charakter des Islams zeigt ganz gut, woran es meiner Meinung nach bei dem Begriff &#8220;Islamofaschismus&#8221; am meisten hapert: Er taugt nichts als Analyseinstrument, weil es aufgrund einiger Aehnlichkeiten einen ganz entscheidenden Unterschied vertuscht: Dass es sich einmal um eine religioese, einmal um ein saekulare Bewegung handelt. Hitchens&#8217; 6. Punkt macht die Verrenkungen deutlich, die noetig sind, wenn man die Analogie so eng wie moeglich ziehen will: das Fuehrerprinzip und ein extrem wichtiges Buch kommen in beidem vor. Das Al Quaida-Netzwerk mit einem totalitaeren Polizeistaat und die Funktion von Mein Kampf mit der des  Korans zu vergleichen, ist echt hahnebuechen. Wenn man den Islamismus verstehen will, und darauf kommt es ja vor dem Massnahmen-ergreifen erstmal an, erscheint mir der Begriff also kontraproduktiv. Ihn nur als Indikator fuer &#8220;Islam: Oh, ist was Schlimmes&#8221; zu benutzen ist unredlich - dann soll man, wie Claudia, konsequent sein und zeigen, dass es den Faschismusvorwurf nicht braucht, um auf Gefahr hinzuweisen.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>By: Claudia</title>
		<link>http://www.sprechblase.org/2007/10/24/ist-osama-ein-fascho-ein-beitrag-zur-islamo-fascism-awareness-week/#comment-831</link>
		<author>Claudia</author>
		<pubDate>Fri, 09 Nov 2007 17:11:18 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.sprechblase.org/2007/10/24/ist-osama-ein-fascho-ein-beitrag-zur-islamo-fascism-awareness-week/#comment-831</guid>
		<description>Doch, doch, den Islam gibts leider. Und es ist genauso wahrheitsgemäß zu sagen, dass Scharia und Selbstopfer wesentliche Bestandteile desselben sind, wie Gottessohnschaft Jesu und Abendmahl eben zum Christentum gehören. 

Aber da dieser, pardon, schlaumeierhafte Einwand immer wieder kommt, nochmal eine Begriffsbestimmung. Ca 90-95% aller Muslime sind Sunniten, der Rest Schiiten und zu vernachlässigende Abspaltungen.
Die Sunniten teilen sich in vier Rechtsschulen auf, deren Dogmen oder Bestimmungen seit rund tausend Jahren unverändert sind (!), und die sich inhaltlich kaum unterscheiden. Deswegen erkennen sich diese Richtungen (Hanefi, Maleki, Hanbali, Schafi) auch untereinander
als "rechtgeleitet" an. 
Angesichts dessen, finde ich es völlig unproblematisch vom Islam zu sprechen und gegebenenfalls besonders auf die Schia hinzuweisen oder kleine Strömungen, bis hin zu Einzelfiguren. 
Nebenbei liegt der Vergleich zum Katholizismus durchaus nahe, 1a corporate identity, beeindruckende zeitliche Kontinuität in den Lehraussagen, dazu beeindruckende - oder auch beunruhigende - Mitgliederzahlen.

Dass der Islam immer gewalttätig und intolerant sei, würde ich sogar stehen lassen. Auf Apostasie stand immer die Todesstrafe, Juden und Christen waren immer Bürger zweiter Klasse, der Islam der vier Rechtsschulen ist expansiv.

Auf Deinen albernen Einwand, dass aus jedem Text alles und nichts rauszulesen ist, will ich gar nicht weiter eingehen. Rate Dir aber, dieses Argument mal gegenüber einem praktizierenden Moslem zu äußern. Ich schätze, dass Du mit solch intellektueller Bevormundung nicht weit kommen wirst ("Jetzt wendet doch endlich mal postmoderne Interpretationsmethoden an!")

Dass die Scharia überall zu bekämpfen sei, ist einerseits ein Gebot der Menschlichkeit, andererseits politisch schwierig umzusetzen. Eingriffe von außen werden scheinbar immer als westlicher Imperialismus oder gar als Angriff auf den Islam wahrgenommen. Ich komme mir zwar selber zynisch vor, denke aber schon manchmal, behaltet doch eure Barbarei, asylsuchende wie die überwiegend gut gebildeten und problemlos integierten Iraner, die dem religiösen Horror entfliehen wollen, dafür herzlich willkommen!

Die Links sollten ja auch nur ein kleiner Hinweis sein. Für einen religiös unmusikalischen, wie Du einer bist (?) könnte da doch was Inspirierendes dran sein. Dieser Spengler liefert jedenfalls Ansätze, die wohl kaum von einem Atheisten zu Tage gefördert werden würden und die nichtsdestoweniger ganz schön erhellend sind. Stattdessen sind bei Dir die Sicherungen druchgebrannt-

Nunja. die Frage bleibt jedenfalls, welche Auswirkungen ein Offenbarungsglaube hat, der sich auf die Befolgung von Regeln beschränkt, die eine innere Einstellung der totalen Unterwerfung habituell festschreiben und darin den einzigen Weg ins Paradies weist, ein Weg der sich abkürzen lässt, wenn man noch nicht Unterworfenen erfolgreich diese Wahrheit aufzwingt oder sich dafür einsetzt (mit allen Mitteln) das sich Unglaube etc, nicht ausbreitet, resp. den Islam gefährdet.

Verfolge doch die Diskussionen hier ein bisschen: http://blog.zeit.de/joerglau/</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Doch, doch, den Islam gibts leider. Und es ist genauso wahrheitsgemäß zu sagen, dass Scharia und Selbstopfer wesentliche Bestandteile desselben sind, wie Gottessohnschaft Jesu und Abendmahl eben zum Christentum gehören. </p>
<p>Aber da dieser, pardon, schlaumeierhafte Einwand immer wieder kommt, nochmal eine Begriffsbestimmung. Ca 90-95% aller Muslime sind Sunniten, der Rest Schiiten und zu vernachlässigende Abspaltungen.<br />
Die Sunniten teilen sich in vier Rechtsschulen auf, deren Dogmen oder Bestimmungen seit rund tausend Jahren unverändert sind (!), und die sich inhaltlich kaum unterscheiden. Deswegen erkennen sich diese Richtungen (Hanefi, Maleki, Hanbali, Schafi) auch untereinander<br />
als &#8220;rechtgeleitet&#8221; an.<br />
Angesichts dessen, finde ich es völlig unproblematisch vom Islam zu sprechen und gegebenenfalls besonders auf die Schia hinzuweisen oder kleine Strömungen, bis hin zu Einzelfiguren.<br />
Nebenbei liegt der Vergleich zum Katholizismus durchaus nahe, 1a corporate identity, beeindruckende zeitliche Kontinuität in den Lehraussagen, dazu beeindruckende - oder auch beunruhigende - Mitgliederzahlen.</p>
<p>Dass der Islam immer gewalttätig und intolerant sei, würde ich sogar stehen lassen. Auf Apostasie stand immer die Todesstrafe, Juden und Christen waren immer Bürger zweiter Klasse, der Islam der vier Rechtsschulen ist expansiv.</p>
<p>Auf Deinen albernen Einwand, dass aus jedem Text alles und nichts rauszulesen ist, will ich gar nicht weiter eingehen. Rate Dir aber, dieses Argument mal gegenüber einem praktizierenden Moslem zu äußern. Ich schätze, dass Du mit solch intellektueller Bevormundung nicht weit kommen wirst (&#8221;Jetzt wendet doch endlich mal postmoderne Interpretationsmethoden an!&#8221;)</p>
<p>Dass die Scharia überall zu bekämpfen sei, ist einerseits ein Gebot der Menschlichkeit, andererseits politisch schwierig umzusetzen. Eingriffe von außen werden scheinbar immer als westlicher Imperialismus oder gar als Angriff auf den Islam wahrgenommen. Ich komme mir zwar selber zynisch vor, denke aber schon manchmal, behaltet doch eure Barbarei, asylsuchende wie die überwiegend gut gebildeten und problemlos integierten Iraner, die dem religiösen Horror entfliehen wollen, dafür herzlich willkommen!</p>
<p>Die Links sollten ja auch nur ein kleiner Hinweis sein. Für einen religiös unmusikalischen, wie Du einer bist (?) könnte da doch was Inspirierendes dran sein. Dieser Spengler liefert jedenfalls Ansätze, die wohl kaum von einem Atheisten zu Tage gefördert werden würden und die nichtsdestoweniger ganz schön erhellend sind. Stattdessen sind bei Dir die Sicherungen druchgebrannt-</p>
<p>Nunja. die Frage bleibt jedenfalls, welche Auswirkungen ein Offenbarungsglaube hat, der sich auf die Befolgung von Regeln beschränkt, die eine innere Einstellung der totalen Unterwerfung habituell festschreiben und darin den einzigen Weg ins Paradies weist, ein Weg der sich abkürzen lässt, wenn man noch nicht Unterworfenen erfolgreich diese Wahrheit aufzwingt oder sich dafür einsetzt (mit allen Mitteln) das sich Unglaube etc, nicht ausbreitet, resp. den Islam gefährdet.</p>
<p>Verfolge doch die Diskussionen hier ein bisschen: <a href="http://blog.zeit.de/joerglau/" rel="nofollow">http://blog.zeit.de/joerglau/</a></p>
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	</item>
	<item>
		<title>By: Claudia</title>
		<link>http://www.sprechblase.org/2007/10/24/ist-osama-ein-fascho-ein-beitrag-zur-islamo-fascism-awareness-week/#comment-826</link>
		<author>Claudia</author>
		<pubDate>Thu, 08 Nov 2007 12:36:39 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.sprechblase.org/2007/10/24/ist-osama-ein-fascho-ein-beitrag-zur-islamo-fascism-awareness-week/#comment-826</guid>
		<description>Fuck! Gerade ist mir eine elaboriert-ellenlange Antwort flöten gegangen. Hab etwas Geduld, in den nächsten Tagen raff ich mich dann nochmal auf.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Fuck! Gerade ist mir eine elaboriert-ellenlange Antwort flöten gegangen. Hab etwas Geduld, in den nächsten Tagen raff ich mich dann nochmal auf.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>By: Christian Voigt</title>
		<link>http://www.sprechblase.org/2007/10/24/ist-osama-ein-fascho-ein-beitrag-zur-islamo-fascism-awareness-week/#comment-822</link>
		<author>Christian Voigt</author>
		<pubDate>Wed, 07 Nov 2007 18:24:23 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.sprechblase.org/2007/10/24/ist-osama-ein-fascho-ein-beitrag-zur-islamo-fascism-awareness-week/#comment-822</guid>
		<description>Danke für Deine klärende und besonnene Antwort ;)

Vorneweg: Ich bin übrigens durchaus der Meinung, dass man die Scharia überall bekämpfen sollte und dass es einem nicht egal sein sollte, wie Leute anderswo leben. Man sollte bloß die Scharia nicht mit "dem Islam" gleichsetzen. Ich bin ebenfalls der Meinung, dass man viele Muslime, die keine Islamisten sind, für ihre Meinungen kritisieren sollte (genauso wie viele ganz normale Christen oder Atheisten).

Nun zur Sache: Deine Aussage, man müsse "den Islam" bekämpfen, heißt doch zumindest, dass man ALLE Muslime hier in Deutschland für ihre religiösen Überzeugungen kritisieren sollte. Und zwar unbesehen, was diese Überzeugungen nun sind, denn es reicht ja aus, dass sie sich irgendwie zum Islam zählen, nicht wahr? 

Falls du das gar nicht so meinst, dann sehe ich nicht den Sinn darin, von "dem Islam" zu reden. Denn das erzeugt schließlich nur Mißverständnisse und unnötige Polemiken, wie du ja gerade gemerkt hast. 

Wenn du jetzt mit "dem Islam" den Wortlaut des Korans und viele seiner bisherigen Auslegungstraditionen verstehst, dann wird die These sicherlich weniger provokant, solange du nicht darauf beharrst, dass der Islam zu allen Zeiten kämpferisch und intolerant war (denn das ist falsch). Wenn du das so meinst, warum redest du dann von "dem Islam"? Doch wohl nur, weil du dann daraus mehr folgern kannst, als wenn du nur bestimmte Auslegungstraditionen erwähnst.

Vielleicht meinst du das also doch allgemeiner. Vielleicht meinst du, dass es unmöglich sei, den Koran auf friedliebende Weise auszulegen. Daraus würde allerdings wieder mehr folgen.

Aber diese These finde ich wiederum gar nicht überzeugend. Ich würde sogar folgendes Experiment eingehen: Gib mir irgendeinen Text. Ich interpretiere ihn dir so, dass daraus ein Aufruf zu Friedlichkeit und Nächstenliebe wird. Du musst mir nur erlauben, genügend Metaphern einzuführen. (Eine echte Herausforderung wäre "Mein Kampf", aber selbst das haben unsere Großeltern nach dem 2. WK geschafft)

Also warum redest du eigentlich von "dem Islam"? Ich sehe einfach nicht den Vorteil darin, derart zu generalisieren. Wenn du Muslime davon überzeugen willst, dass die Scharia schlecht und dass Gleichberechtigung gut sei, dann wird dir das sicherlich nicht helfen. Wenn du dich von Rechtsradikalen abgrenzen willst, sicherlich auch nicht. 

Also wozu so reden? Weil es der Wahrheit entspricht? In unserer Diskussion hat sich doch gezeigt, dass die Rede von "dem islamischen Glauben" total vage und vieldeutig ist ("der Koran", "die und die Auslegungstradition", "alle möglichen Auslegungen", "die und die historischen Ausformungen des Islam", "alle möglichen Ausformungen", "alle bisherigen Muslime", "alle bisherigen und künftigen Muslime", "alle gegenwärtigen Muslime in Deutschland" usw.). Die Wahrheit der Aussage "Der islamische Glaube ist gefährlich" ist deswegen ebenso vage und unbestimmt. Um die Wahrheit kann es dir deswegen kaum gehen, wenn du so redest. Du erschwerst es anderen viel eher, die Wahrheit deiner Aussage zu überprüfen. Stattdessen ist es dann leichter, ein bisschen polemisch zu werden...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Danke für Deine klärende und besonnene Antwort <img src='http://www.sprechblase.org/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Vorneweg: Ich bin übrigens durchaus der Meinung, dass man die Scharia überall bekämpfen sollte und dass es einem nicht egal sein sollte, wie Leute anderswo leben. Man sollte bloß die Scharia nicht mit &#8220;dem Islam&#8221; gleichsetzen. Ich bin ebenfalls der Meinung, dass man viele Muslime, die keine Islamisten sind, für ihre Meinungen kritisieren sollte (genauso wie viele ganz normale Christen oder Atheisten).</p>
<p>Nun zur Sache: Deine Aussage, man müsse &#8220;den Islam&#8221; bekämpfen, heißt doch zumindest, dass man ALLE Muslime hier in Deutschland für ihre religiösen Überzeugungen kritisieren sollte. Und zwar unbesehen, was diese Überzeugungen nun sind, denn es reicht ja aus, dass sie sich irgendwie zum Islam zählen, nicht wahr? </p>
<p>Falls du das gar nicht so meinst, dann sehe ich nicht den Sinn darin, von &#8220;dem Islam&#8221; zu reden. Denn das erzeugt schließlich nur Mißverständnisse und unnötige Polemiken, wie du ja gerade gemerkt hast. </p>
<p>Wenn du jetzt mit &#8220;dem Islam&#8221; den Wortlaut des Korans und viele seiner bisherigen Auslegungstraditionen verstehst, dann wird die These sicherlich weniger provokant, solange du nicht darauf beharrst, dass der Islam zu allen Zeiten kämpferisch und intolerant war (denn das ist falsch). Wenn du das so meinst, warum redest du dann von &#8220;dem Islam&#8221;? Doch wohl nur, weil du dann daraus mehr folgern kannst, als wenn du nur bestimmte Auslegungstraditionen erwähnst.</p>
<p>Vielleicht meinst du das also doch allgemeiner. Vielleicht meinst du, dass es unmöglich sei, den Koran auf friedliebende Weise auszulegen. Daraus würde allerdings wieder mehr folgen.</p>
<p>Aber diese These finde ich wiederum gar nicht überzeugend. Ich würde sogar folgendes Experiment eingehen: Gib mir irgendeinen Text. Ich interpretiere ihn dir so, dass daraus ein Aufruf zu Friedlichkeit und Nächstenliebe wird. Du musst mir nur erlauben, genügend Metaphern einzuführen. (Eine echte Herausforderung wäre &#8220;Mein Kampf&#8221;, aber selbst das haben unsere Großeltern nach dem 2. WK geschafft)</p>
<p>Also warum redest du eigentlich von &#8220;dem Islam&#8221;? Ich sehe einfach nicht den Vorteil darin, derart zu generalisieren. Wenn du Muslime davon überzeugen willst, dass die Scharia schlecht und dass Gleichberechtigung gut sei, dann wird dir das sicherlich nicht helfen. Wenn du dich von Rechtsradikalen abgrenzen willst, sicherlich auch nicht. </p>
<p>Also wozu so reden? Weil es der Wahrheit entspricht? In unserer Diskussion hat sich doch gezeigt, dass die Rede von &#8220;dem islamischen Glauben&#8221; total vage und vieldeutig ist (&#8221;der Koran&#8221;, &#8220;die und die Auslegungstradition&#8221;, &#8220;alle möglichen Auslegungen&#8221;, &#8220;die und die historischen Ausformungen des Islam&#8221;, &#8220;alle möglichen Ausformungen&#8221;, &#8220;alle bisherigen Muslime&#8221;, &#8220;alle bisherigen und künftigen Muslime&#8221;, &#8220;alle gegenwärtigen Muslime in Deutschland&#8221; usw.). Die Wahrheit der Aussage &#8220;Der islamische Glaube ist gefährlich&#8221; ist deswegen ebenso vage und unbestimmt. Um die Wahrheit kann es dir deswegen kaum gehen, wenn du so redest. Du erschwerst es anderen viel eher, die Wahrheit deiner Aussage zu überprüfen. Stattdessen ist es dann leichter, ein bisschen polemisch zu werden&#8230;</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>By: Claudia</title>
		<link>http://www.sprechblase.org/2007/10/24/ist-osama-ein-fascho-ein-beitrag-zur-islamo-fascism-awareness-week/#comment-821</link>
		<author>Claudia</author>
		<pubDate>Wed, 07 Nov 2007 16:53:44 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.sprechblase.org/2007/10/24/ist-osama-ein-fascho-ein-beitrag-zur-islamo-fascism-awareness-week/#comment-821</guid>
		<description>Ach, Christian. Bitte nicht gleich in Ohnmacht fallen wegen "Spengler".

Nur weil der Islam eine möglicherweise grundüble Botschaft hat, werden deswegen ja nicht gleich alle Religionen zu monolithischen Blöcken.
Ich nehme mal an, dass Du Dich inhaltlich noch nicht besonders intensiv mit dem Islam beschäftigt hast, sonst kämen Dir die Schlussfolgerungen in den verlinkten Artikeln zwar noch unangenehm vor, aber nicht mehr so unplausibel. 

Eine Analyse der Lehre, so sehr sie historisch schwankend gewesen sein mag - was sich bei den Offenbarungsreligionen aber trotzdem in nachverfolgbaren Grenzen hielt - nimmt ja deswegen keine Sippenhaft der gläubigen oder weniger gläubigen Individuen vor. Deine emotionale Überreaktion ist mir jedenfalls unerklärlich, Spengler bezieht sich ja nicht einmal auf die Taten oder Anschläge der Muslime, sondern auf die spirituellen Grundlagen des Islam. Und da gibts eben einen scharfen Unterschied zum Jesus der Bergpredigt oder auch zu den 10 Geboten. 
Deine Aufzählung der Greuel des Christentums scheint mir auch mehr von antichristlichem Ressentiment als Wissen geprägt, auch wenn ich Katastrophen, wie die Inquisition oder die Hexenverbrennung mit einbeziehe. Erkundige die mal wem die Rolle des Aggressors in den Kreuzzügen zukommt. Dass indigene Völker explizit im Namen Jesus abgeschlachtet wurden, wäre mir auch neu. Aber das müssen wir hier ja nicht ausdiskutieren. 

Ach ja, meine These ist nicht die, dass der Westen den Islam als Ganzes bekämpfen müsse, nicht außerhalb demokratischer Gebiete jedenfalls. Leute die unter der Scharia leben wollen, können das von mir aus, so bedauerlich ich das auch finde, gerne tun. Aber dass sich der Westen darauf einstellen sollte, dass sich die islamische (keineswegs islamistische) Scharia eben nicht so in Luft auflösen wird, ebenso wenig wie das unkritische Verhältnis zur Gewalt im Islam, die Frauenunterdrückung, die Zweiteilung in Gläubige (Reine) und Ungläubige (Unreine) usw. und so fort. Und warum das so ist, dafür bietet dieser Spengler eben überraschende, m. M. von tiefem Einblick zeugende Analysen, die man darüber hinaus ja nicht in jedem Punkt teilen muss, daher wollte ich das mal kurz verlinken.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ach, Christian. Bitte nicht gleich in Ohnmacht fallen wegen &#8220;Spengler&#8221;.</p>
<p>Nur weil der Islam eine möglicherweise grundüble Botschaft hat, werden deswegen ja nicht gleich alle Religionen zu monolithischen Blöcken.<br />
Ich nehme mal an, dass Du Dich inhaltlich noch nicht besonders intensiv mit dem Islam beschäftigt hast, sonst kämen Dir die Schlussfolgerungen in den verlinkten Artikeln zwar noch unangenehm vor, aber nicht mehr so unplausibel. </p>
<p>Eine Analyse der Lehre, so sehr sie historisch schwankend gewesen sein mag - was sich bei den Offenbarungsreligionen aber trotzdem in nachverfolgbaren Grenzen hielt - nimmt ja deswegen keine Sippenhaft der gläubigen oder weniger gläubigen Individuen vor. Deine emotionale Überreaktion ist mir jedenfalls unerklärlich, Spengler bezieht sich ja nicht einmal auf die Taten oder Anschläge der Muslime, sondern auf die spirituellen Grundlagen des Islam. Und da gibts eben einen scharfen Unterschied zum Jesus der Bergpredigt oder auch zu den 10 Geboten.<br />
Deine Aufzählung der Greuel des Christentums scheint mir auch mehr von antichristlichem Ressentiment als Wissen geprägt, auch wenn ich Katastrophen, wie die Inquisition oder die Hexenverbrennung mit einbeziehe. Erkundige die mal wem die Rolle des Aggressors in den Kreuzzügen zukommt. Dass indigene Völker explizit im Namen Jesus abgeschlachtet wurden, wäre mir auch neu. Aber das müssen wir hier ja nicht ausdiskutieren. </p>
<p>Ach ja, meine These ist nicht die, dass der Westen den Islam als Ganzes bekämpfen müsse, nicht außerhalb demokratischer Gebiete jedenfalls. Leute die unter der Scharia leben wollen, können das von mir aus, so bedauerlich ich das auch finde, gerne tun. Aber dass sich der Westen darauf einstellen sollte, dass sich die islamische (keineswegs islamistische) Scharia eben nicht so in Luft auflösen wird, ebenso wenig wie das unkritische Verhältnis zur Gewalt im Islam, die Frauenunterdrückung, die Zweiteilung in Gläubige (Reine) und Ungläubige (Unreine) usw. und so fort. Und warum das so ist, dafür bietet dieser Spengler eben überraschende, m. M. von tiefem Einblick zeugende Analysen, die man darüber hinaus ja nicht in jedem Punkt teilen muss, daher wollte ich das mal kurz verlinken.</p>
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