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	<title>Kommentare zu: Moral Luck im Fußball</title>
	<link>http://www.sprechblase.org/2007/10/11/moral-luck-im-fusball/</link>
	<description>Sprache aus Luft</description>
	<pubDate>Thu, 20 Nov 2008 00:11:24 +0000</pubDate>
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		<title>By: Eugen Pissarskoi</title>
		<link>http://www.sprechblase.org/2007/10/11/moral-luck-im-fusball/#comment-752</link>
		<author>Eugen Pissarskoi</author>
		<pubDate>Fri, 12 Oct 2007 15:37:29 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.sprechblase.org/2007/10/11/moral-luck-im-fusball/#comment-752</guid>
		<description>Du schreibst: „Einerseits müssten wir Dejagah verurteilen für seine moralisch falsche Entscheidung.“ – Mir ist unklar, warum seine Entscheidung falsch ist. 

Wenn wir akzeptieren, dass jeder Fußballer, wie jeder andere Mensch, sich freiwillig entschieden kann, ob er für die Nationalmannschaft spielen möchte oder nicht, dann ist eine Absage von der Teilnahme an einem bestimmten Spiel zunächst einmal nichts Falsches. Moralisch falsch kann höchstens die Begründung sein: Wenn ein Spieler auf die Teilnahme verzichtet, weil er eine bestimmte Nation nicht mag, dann ist die Rechtfertigung seiner Entscheidung verwerflich und damit auch die Entscheidung selbst. 
Es gibt aber durchaus Fälle, in denen es akzeptiert wird, dass ein Nationalspieler auf die Teilnahme an bestimmten Spielen verzichtet – oft werden solche Fälle in Bezug auf die Belastung des Spielers begründet. Wenn diese Begründung akzeptiert wird, ist auch die Entscheidung gerechtfertigt.

Bei der Diskussion von Dejagah hast Du aber angenommen, dass die Angst der Spielers berechtigt ist. Wenn die Angst berechtigt ist, dann ist die Begründung des Spielers für die Absage seiner Teilnahme gerechtfertigt. Dann ist auch seine Entscheidung moralisch akzeptabel. Oder?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Du schreibst: „Einerseits müssten wir Dejagah verurteilen für seine moralisch falsche Entscheidung.“ – Mir ist unklar, warum seine Entscheidung falsch ist. </p>
<p>Wenn wir akzeptieren, dass jeder Fußballer, wie jeder andere Mensch, sich freiwillig entschieden kann, ob er für die Nationalmannschaft spielen möchte oder nicht, dann ist eine Absage von der Teilnahme an einem bestimmten Spiel zunächst einmal nichts Falsches. Moralisch falsch kann höchstens die Begründung sein: Wenn ein Spieler auf die Teilnahme verzichtet, weil er eine bestimmte Nation nicht mag, dann ist die Rechtfertigung seiner Entscheidung verwerflich und damit auch die Entscheidung selbst.<br />
Es gibt aber durchaus Fälle, in denen es akzeptiert wird, dass ein Nationalspieler auf die Teilnahme an bestimmten Spielen verzichtet – oft werden solche Fälle in Bezug auf die Belastung des Spielers begründet. Wenn diese Begründung akzeptiert wird, ist auch die Entscheidung gerechtfertigt.</p>
<p>Bei der Diskussion von Dejagah hast Du aber angenommen, dass die Angst der Spielers berechtigt ist. Wenn die Angst berechtigt ist, dann ist die Begründung des Spielers für die Absage seiner Teilnahme gerechtfertigt. Dann ist auch seine Entscheidung moralisch akzeptabel. Oder?</p>
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