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	<title>Kommentare zu: Rechte durch Pflichten? Nachtrag zum Manifest gegen Menschenrechte</title>
	<link>http://www.sprechblase.org/2007/05/10/rechte-durch-pflichten-nachtrag-zum-manifest-gegen-menschenrechte/</link>
	<description>Sprache aus Luft</description>
	<pubDate>Thu, 17 May 2012 22:25:37 +0000</pubDate>
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		<title>By: Matthias Kiesselbach</title>
		<link>http://www.sprechblase.org/2007/05/10/rechte-durch-pflichten-nachtrag-zum-manifest-gegen-menschenrechte/#comment-32</link>
		<author>Matthias Kiesselbach</author>
		<pubDate>Sat, 12 May 2007 11:53:21 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.sprechblase.org/2007/05/10/rechte-durch-pflichten-nachtrag-zum-manifest-gegen-menschenrechte/#comment-32</guid>
		<description>Zum ersten Absatz: Ja, so habe ich das gemeint. Bzw.: Natürlich &lt;i&gt;ist&lt;/i&gt; Deine Antwort eine Antwort, und oft eine gute. Aber eine, die man auch in einer &lt;i&gt;etwas&lt;/i&gt; weniger irreführenden Version haben kann.
Zu Deinem ersten Punkt: Ja, das stimmt. Der Kampf für Menschenrechte ist ein zum Teil &lt;i&gt;wirklich&lt;/i&gt; heroischer und anerkennungswürdiger Kampf. Aber hier in diesem bescheidenen Blog (also unter Philosophen, die sich herausnehmen, trotz der Anerkennungswürdigkeit des Kampfes an der Formulierung seines Zieles herumzumäkeln, einfach weil das ihr Metier ist) finde ich es nicht schlimm, sogar in Ordnung, die Logik von Aussagen über moralische Rechte unter die Lupe zu nehmen. Und wenn sich da ein Kritikpunkt ergibt, sollte man das auch sagen.
Zum zweiten Punkt: Das stimmt auch. Aber das hatte ich auch explizit eingeräumt. Mir geht es um die Verwendung des Rechtsbegriffes in Kontexten, in denen &lt;i&gt;explizit&lt;/i&gt; von der Abwesenheit positiver Rechte ausgegangen wird.
Ich glaube, wir sind (mal wieder) in fast allem de facto einer Meinung -- nur eben nicht darin, was genau der &lt;i&gt;Philosoph&lt;/i&gt; qua Philosoph eigentlich will, und wie bescheiden seine Thesen eigentlich sind. (Sie sind &lt;i&gt;sehr&lt;/i&gt; bescheiden!)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Zum ersten Absatz: Ja, so habe ich das gemeint. Bzw.: Natürlich <i>ist</i> Deine Antwort eine Antwort, und oft eine gute. Aber eine, die man auch in einer <i>etwas</i> weniger irreführenden Version haben kann.<br />
Zu Deinem ersten Punkt: Ja, das stimmt. Der Kampf für Menschenrechte ist ein zum Teil <i>wirklich</i> heroischer und anerkennungswürdiger Kampf. Aber hier in diesem bescheidenen Blog (also unter Philosophen, die sich herausnehmen, trotz der Anerkennungswürdigkeit des Kampfes an der Formulierung seines Zieles herumzumäkeln, einfach weil das ihr Metier ist) finde ich es nicht schlimm, sogar in Ordnung, die Logik von Aussagen über moralische Rechte unter die Lupe zu nehmen. Und wenn sich da ein Kritikpunkt ergibt, sollte man das auch sagen.<br />
Zum zweiten Punkt: Das stimmt auch. Aber das hatte ich auch explizit eingeräumt. Mir geht es um die Verwendung des Rechtsbegriffes in Kontexten, in denen <i>explizit</i> von der Abwesenheit positiver Rechte ausgegangen wird.<br />
Ich glaube, wir sind (mal wieder) in fast allem de facto einer Meinung &#8212; nur eben nicht darin, was genau der <i>Philosoph</i> qua Philosoph eigentlich will, und wie bescheiden seine Thesen eigentlich sind. (Sie sind <i>sehr</i> bescheiden!)</p>
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	<item>
		<title>By: Harro</title>
		<link>http://www.sprechblase.org/2007/05/10/rechte-durch-pflichten-nachtrag-zum-manifest-gegen-menschenrechte/#comment-31</link>
		<author>Harro</author>
		<pubDate>Sat, 12 May 2007 11:17:39 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.sprechblase.org/2007/05/10/rechte-durch-pflichten-nachtrag-zum-manifest-gegen-menschenrechte/#comment-31</guid>
		<description>Habe ich das verstanden ?
Peter soll seine Meinung frei sagen dürfen! Warum soll er das dürfen ? Wenn ich die Frage damit beantworte: Weil er ein Recht dazu hat!, dann soll das deshalb keine Antwort sein, weil ich inhaltlich genau dasselbe sage, nur mit anderen Worten, die überdies nichts klarer machen, sondern eher unklarer. Habe ich das so richtig verstanden ?
2 Dinge sind zu bedenken: Die Menschenrechte sind mit so vielen unbeschreiblichen Opfern (Hier ist das Wort Heldenopfer ausnahmsweise berechtigt) und Leiden erkämpft, daß die "reine Logik" der Sprache hier einmal Nachsicht walten lassen sollte im Interesse der Verständlichkeit für alle, die keine Philosophen sind.
Zweitens: Ich kenne nicht alle Verfassungen der Welt, vermute aber, daß die Menschenrechte fast überall positives Recht sind (allerdings mit den üblichen Einschränkungen:"Alles weitere bestimmt ein Gesetz"). So meine ich, daß es gerechtfertigt ist, etwaige konkrete Probleme weniger sprachphilosophisch, als vielmehr juristisch und, wenn das nicht hilft, moralisch zu diskutieren.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Habe ich das verstanden ?<br />
Peter soll seine Meinung frei sagen dürfen! Warum soll er das dürfen ? Wenn ich die Frage damit beantworte: Weil er ein Recht dazu hat!, dann soll das deshalb keine Antwort sein, weil ich inhaltlich genau dasselbe sage, nur mit anderen Worten, die überdies nichts klarer machen, sondern eher unklarer. Habe ich das so richtig verstanden ?<br />
2 Dinge sind zu bedenken: Die Menschenrechte sind mit so vielen unbeschreiblichen Opfern (Hier ist das Wort Heldenopfer ausnahmsweise berechtigt) und Leiden erkämpft, daß die &#8220;reine Logik&#8221; der Sprache hier einmal Nachsicht walten lassen sollte im Interesse der Verständlichkeit für alle, die keine Philosophen sind.<br />
Zweitens: Ich kenne nicht alle Verfassungen der Welt, vermute aber, daß die Menschenrechte fast überall positives Recht sind (allerdings mit den üblichen Einschränkungen:&#8221;Alles weitere bestimmt ein Gesetz&#8221;). So meine ich, daß es gerechtfertigt ist, etwaige konkrete Probleme weniger sprachphilosophisch, als vielmehr juristisch und, wenn das nicht hilft, moralisch zu diskutieren.</p>
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